Eine Karte mit Note im versiegelten Gehäuse ist für viele Sammler das Ziel. Beim Grading prüfen Firmen wie PSA, CGC oder BGS den Zustand einer Karte und vergeben eine Note, meist von 1 bis 10. Bevor du Geld für das Einschicken ausgibst, lohnt sich eine ehrliche Vorbereitung.
Worauf die Prüfer achten
- Zentrierung: Wie gleichmäßig ist der Rand rundherum? PSA erlaubt für eine 10 auf der Vorderseite etwa eine Abweichung von 55 zu 45 Prozent.
- Ecken: Sind sie scharf oder bestoßen?
- Kanten: Gibt es Whitening oder Kerben?
- Oberfläche: Kratzer, Druckstellen, Flecken, Glanz.
Was du vorher tun solltest
- Karte unter guter Lampe und am besten mit Lupe von allen Seiten prüfen.
- Staub trocken entfernen, mehr nicht. Siehe Pokémon-Karten reinigen.
- Die Karte in eine neue Hülle und einen passenden Halter stecken, wie es der jeweilige Dienst vorgibt.
- Realistisch bleiben: Eine Karte mit deutlichem Knick bekommt keine Top-Note. Welche Note realistisch ist, erklärt der Artikel PSA-Noten erklärt, die Zentrierung misst du mit der Anleitung Zentrierung prüfen.
Was als Manipulation gilt
PSA veröffentlicht genaue Kriterien dafür, wann eine Karte keine normale Note bekommt. Dazu gehören unter anderem beschnittene Kanten (N1), aufgebautes Papier (N2), nachgefärbte Stellen (N3), veränderter Karton wie gepresste Knicke, entfernte Kratzer oder verstärkter Glanz (N5) sowie Reinigungsmittel und Fremdstoffe auf der Oberfläche (N7). Solche Karten können unter Umständen als „Authentic Altered“ eingestuft werden, aber nicht mit einer normalen Note.
Was das für eine Restaurierung bedeutet
Wenn du eine Karte graden lassen willst, sag mir das vor der Behandlung. Dann empfehle ich dir nur, was nach den veröffentlichten Kriterien unproblematisch ist, oder rate dir ehrlich ab. Eine bestimmte Note kann niemand versprechen. Kostenlose Einschätzung anfragen.



